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Handlungshilfen Grundlage ist ein Betriebsklima, das Fehler auch als Chance für Verbesserungen sieht. Die Unfallverhütungsstrategie "Lernen aus Beinahe-Unfällen" erfordert betriebliche Weichenstellungen zur Unterstützung von:
ERKENNEN UND ERINNERN VON BEINAHE-UNFÄLLEN.
Es fällt leichter, wenn der ganze Betrieb positiv auf diese Unfallverhütungsstrategie ausgerichtet ist.
Diesbezügliche Aktivitäten können sein:
- Wahl eines einprägsamen Projekt-Titel wie "Glück gehabt", "Schwein gehabt", "Aktion Glücksklee" oder schlicht und klar "Lernen aus Beinahe-Unfällen"
- Durchführung einer aktivierenden MitarbeiterInnenbefragung zu Beinahe-Unfällen
- Ausgabe einer Merkkarte für außergewöhnliche Ereignisse
- Beinahe-Unfälle als ständigen Tagesordnungspunkt in Besprechungen wie Arbeitsschutzsitzung, Führungskräfte-Jour Fix und Betriebsversammlungen
REDEN UND BERICHTEN VON BEINAHE-UNFÄLLEN.
Es wird unterstützt durch vertrauensvolle Moderation von Gesprächen und Vermittlung.
Unterstützende Massnahmen können sein:
- Projektkoordination durch Sicherheitsvertrauensperson, Betriebsrat, Qualitätsverantwortliche oder Präventivfachkräfte
- Installation einesinnerbetrieblichen Postkastens für Merkkarten mit Hinweis auf Beinahe-Unfall-Situation ohne Namensnennung
- Prämierung und ideelle Anerkennung für die Bekanntgabe von Gefahrenhinweisen aufgrund von erlebten Beinahe-Unfällen
- Betriebsveranstaltungen zum Thema mit Video-Unterstützung aus dieser Homepage
MASSNAHMEN AUS BEINAHE-UNFÄLLEN ABLEITEN UND UMSETZEN.
Es erfolgt zeitökonomisch, praktisch und ergebnisorientiert mit erprobten Instrumenten
Unterstützende Massnahmen können sein:
- Regelmäßige Durchführung von Erfahrungs-Zirkeln
- Bearbeitung der Ergebnisse der Erfahrungs-Zirkeln durch Präventivfachkräfte und/oder Qualitätsverantwortliche
- Innerbetriebliche Veröffentlichung der berichteten Beinahe-Unfälle und der entwickelten Verbesserungsvorschläge
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